Waterbikes/Human Powered Boats
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Boote (HPB) Seite des HPV Deutschland e.V., Veränderungen bitte nur nach Absprache
Die Zukunft auf dem Wasser?
Welt- und Europameisterschaften der Boote (Human Powered Boats)
Nicht die gewöhnlichen Tretboote, wie sie bei manchem Verleih zum idyllischen Sonntagsausflug gemietet werden können, sondern ausgefallene Konstruktionen von der schwimmenden Badewanne bis hin zum Tragflächenboot nehmen an diesen internationalen Meisterschaften teil.
Außer diesen offenen Meisterschaften, die für jedermann Spaß, Erfahrungsaustausch,
Jahrestreffen und erst in zweiter Linie Wettkampf sind, gibt es in Europa noch die International Waterbike Regatta (IWR), die allerdings Studenten vorbehalten ist.
Die hier beschriebenen Meisterschaften werden von nationalen HPV-Vereinen unter dem Dach der International Human Powered Vehicles Association (IHPVA.org) ausgerichtet.
Wer ist dabei?
Teilnehmen darf jedes Team oder jede Einzelperson, die ein ausschließlich mit Muskelkraft und überwiegend mit den Beinen betriebenes Boot besitzt. Weitere Einschränkungen des Bootes gibt es nicht. Familien, Jugendgruppen, Rentner, Sportler, Studententeams, Bastler - alle können dabeisein. Und nicht nur sie haben ihren Spaß: Meist sind mehr Zuschauer dabei als bei vergleichbaren Ruder- oder Kanuwettbewerben.
Wann geht´s los?
Jedes Jahr, meist im Juli oder August, finden offene Meisterschaften statt. Wechselweise werden auf unserem Kontinent die Europameisterschaften oder die Weltmeisterschaften ausgetragen.
Worum geht´s?
Die Teams vergleichen sich in sechs Disziplinen:
- 100m Speedstrip durch zwei Lichtschranken, Weltrekorddisziplin
- 10km Langstrecke
- 200m Slalom
- Pfahlzug (Zugkraftmessung)
- Burn-Out (Beschleunigungsrennen)
- Special Trial (Spieldisziplin, bis zum Start geheim)
- Diverse Design- und Sonderpreise
Wo?
Die Weltmeisterschaften finden seit 1995 jährlich abwechselnd in den USA und in Europa statt. Sie werden bei uns zusammen mit den Land-HPV ausgetragen. Die Europameisterschaften in den Jahren, in denen die WM janseits des Atlantiks veranstaltet wird, werden in etwas kleinerem Rahmen separat organisiert.
Voraussetzungen des Veranstaltungsortes sind:
- geeignetes, schönes Gelände am Wasser
- Infrastruktur
- Unterstützung durch kommunale Verwaltung und Politik
- Sponsoren
- Öffentliches Interesse
Was gibt´s zu sehen?
Bei gutem Wetter kann am Freitag abend zur Einstimmung in das Regattawochenende eine Fackelfahrt auf dem Wasser stattfinden, bei der die Teilnehmer oder Zuschauer mitmachen können.
Die Rennen werden am Samstag und Sonntag ausgetragen. In manchen Läufen starten die Boote allein nacheinander durch die Lichtschranken, die Zeit wird auf einem großen Display angezeigt und über Lautsprecher dem Publikum mitgeteilt.
Bei den Rennen im K.O.-System wird paarweise gestartet, dabei ist der direkte Vergleich zwischen den Booten besonders spannend.
Zur Langstrecke starten alle Boote gemeinsam, ein dicht gedrängtes Starterfeld sammelt sich hinter der Linie. Eine ideale Gelegenheit für Sponsor oder Würdenträger, für dieses Rennen den Startschuss abzugeben.
Wen interessiert´s?
TV, Radio, Zeitungen und viele, viele Zuschauer...
Ich will dabeisein!
Aber wie?
Als Sponsor?
Weil unser Produkt zukunftsweisende Technik beinhaltet, umweltfreundlich ist oder einfach Spaß macht?
Als Gastgeber (Stadt/Wassersportclub)?
Weil wir ein tolles Gelände am Wasser haben und damit auf uns aufmerksam machen können. Oder einfach für uns werben wollen?
Als Teilnehmer?
Weil wir mal sehen und erleben wollen, was die anderen sich überlegt haben und wie es funktioniert? Sie wiedersehen wollen? Und selbst zeigen, was wir haben und es erproben? Offizielle Rekorde einfahren, Welt- und Europameistertitel holen?
In jedem Fall ist dies die richtige Adresse:
HPV Deutschland e.V. Andreas Schlief Osterstraße 9 D-20259 Hamburg tel: +49-40-54 88 71 70 fax: +49-40-54 88 71 76 mobil: +49-1 79-4 59 08 62 e-mail: andreas.schlief@hpv.org
Die aktuellen Veranstaltungstermine sind aus der Veranstaltungsübersicht des HPV Deutschland unter http://www.hpv.org oder http://www.waterbiking.org ersichtlich.
Fotos von Renata Kinz, Olaf Schultz, Joachim Timpe, Martin Schymura und Ferdinand Graf von Westphalen


