Rücken-an-Rücken
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nekcüR|Rücken-Tandems, nach dem römischen Gott Janus mit den zwei Gesichtern auch Janus-Tandems genannt, haben als besonderes Merkmal, daß der hintere Fahrer (auch Stokker genannt) entgegen der Fahrtrichtung sitzt und die beiden Fahrer mit den Rücken zueinander auf dem Fahrrad sitzen.
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Varianten
Es gibt verschiedene Varianten von Janus-Tandems:
- Ausführng als Liegerad (siehe Bild) oder normales Rad
- Klassischer gemeinsamer Tandem-Antrieb auf das Hinterrad oder zwei getrennte Antriebe auf Vorder- und Hinterrad, sodaß beide Fahrer unabhängig voneinander treten und schalten können.
- Teilbare und nicht-teilbare Janus-Tandems. Insbesondere bei Janus-Tandems mit zwei getrennten Antrieben bietet sich eine Teilung in der Mitte geradezu an, was auch ihre Transportierbarkeit gegenüber normalen Tandems deutlich erhöht und damit vermehrt für Beliebtheit sorgt.
- Wie bei vielen Tandemkonstruktionen gibt es auch hier Varianten, bei denen nur der vordere Fahrer bremsen kann, aber auch Varianten, wo beide Fahrer (mindestens) eine Bremse zur Verfügung haben.
FAQ
- Wo ist vorne?
- Dort wo der Scheinwerfer sitzt.
- Dort wo man am Lenker auch lenken kann.
- Wo ist hinten?
- Dort wo das Rücklicht zu sehen ist ;-)
- Dort wo man trotz Lenker nicht lenken kann.
- In welche Richtung muss der/die Stokker treten?
- Normalerweise in die gewohnte Tretrichtung, da via Umlenkrollen die Aussenseite der Kette am Kettenblatt vorbeigeführt wird.
Vor- und Nachteile
- Bei getrenntem Antrieb sind keine langen Ketten notwendig und das Rad ist dadurch auch einfach zu zerlegen und zu transportieren.
- Gepäck kann oft sehr einfach in der Mitte zwischen den Sitzen angebracht werden, dort macht es von der Gewichtsverteilung her auch am meisten Sinn.
- Damit der hintere Fahrer trotzdem in die für ihn gewohnte Richtung treten kann, braucht es in vielen Fällen zusätzliche Umlenkrollen, was die Anfälligkeit für Pannen erhöht und auch für erhöhte Reibverluste sorgt.

