Knicklenker-Liegeräder

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Knickgelenkte Liegeräder sind Räder, die durch ein Gelenk in der Mitte des Rahmens gelenkt werden. Dies hat zur Folge, dass der Rahmen beim Lenken gewissermaßen abknickt. Dadurch werden diese Räder zu einem Großteil mit den Füßen/Beinen gelenkt, was ein freihändiges Fahren ermöglicht. Andererseits ist das Fahren eines Knicklenker anfangs recht gewöhnungsbedürftig und mit einem gewissen Lernaufwand verbunden. Aus diesem Grund sind Probefahrten ohne Vorkenntnisse nur eingeschränkt möglich.

Inhaltsverzeichnis

Kommerzielle Knicklenker

Flevobike

Das Flevobike ist ein 1986 von Johan Vrielink aus dem ChaCha-Bike weiterentwickeltes knickgelenktes Liegerad. Johan Vrielink ist Berufsschullehrer und hat das Flevo als Bauprojekt in seinen Klassen eingeführt, dabei entstand ein erstklassiger Bauplan, der kostenlos erhältlich ist.

In der Version "Bike" besitzt das Rad zwei 20"-Laufräder, in der etwas schnelleren Version des "Racer" zwei 28"- oder 26"-Laufräder (aktuelle Version). Das Flevobike war eines der ersten vollgefederten Serienliegeräder, die Federung wird durch zwei Elastomerblöcke, je einen an Vorderrad- und Hinterradgabel, realisiert. Durch den Vorderradantrieb entfällt die für Liegeräder sonst meist lange Kette. Dadurch, dass das Vorderteil mit seinem Antrieb vollkommen unabhängig vom Hinterteil ist (Modulbauweise), kann das einrädrige Hinterteil durch ein zweirädriges ersetzt werden, womit ein Trike entsteht, welches sich durch das Duschar®-Gelenk in die Kurve legen kann.

Weitere Informationen und Fotos zum Flevobike finden sich beim Offiziellen Flevobike-Fanclub.

Staiger Airbike

Prototypen und Eigenbauten

Python

Knicklenker, die sehr tief gebaut sind.

Twist

Das Faltliegerad von Hanno Hirsch, mit 16" Laufrädern, 3-Gang Schaltung und Rücktrittbremse.

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